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Alles Mögliche und Unmögliche von Cebulon

Guten Morgen aus dem Krankenhaus

10. Juni 2013 , Geschrieben von Cebulon Veröffentlicht in #Alltagserlebnisse

 

Sechs Uhr früh im Krankenhaus und ich bin schon gewaschen und angezogen. Bis zum Früh­stück um 8.30 Uhr habe ich noch Zeit, da werde ich mich schon mal hier so allgemein für die lieben Kommentare bedanken. Einen hatte ich schon ziemlich ausführlich beantwortet, aber wie es halt so ist, als ich runtergescrollt habe um ihn abzuschicken war ich plötzlich wieder auf der Übersichtsseite und mein ganzer Text war futsch. Das Netbook ist etwas langsam, da wollte ich nicht mit Texteditor und kopieren arbeiten. Naja, man ist es ja gewohnt.

 

So wirklich schwer gehabt haben wir es ja nicht (Uli), es gibt hier wesentlich Schlimmeres. Ich würde es als extrem unangenehm bezeichen. Dabei war, und ist noch ein wenig, der aufge­bläh­te Bauch der sich durch die OP eingestellt hat. Ansonsten hielten sich die Schmerzen in Grenzen.

 

Meine Kondition werde ich mir sicher schnell zurückholen (Katharina), sicher schon in der Re­ha. Ich mußte in einem Antrag dazu auch schreiben was ich mir von der Reha erhoffe und da habe ich es unter anderem als Ziel angegeben. Das wird also schon werden. Wahrscheinlich bin ich am Ende sportlicher als zuvor.

 

So eine Art Beistelltisch gibt es ja hier (BG), da isst man ja auch von wenn man Bettlägerig ist. Aber am bequemsten ist es doch wenn man das Netbook auf dem Schoß, bzw. den Beinen hat.

 

Alles in Allem ist es mir hier also nicht allzu schlecht ergangen, und nun kann ich mich daran machen meine neues Leben ohne das entfernte Körperteil einzurichten. Mal sehen wie es wird. Ich bin ja nicht alleine bei dieser Aufgabe.

 

Meine Frau ist inzwischen eine perfekte S und U-Bahn-Fahrerin geworden. Ab heute muss sie eine andere Strecke fahren, denn natürlich wird genau zum jetztigen Zeitpunkt die normale Strecke wegen Bauarbeiten gesperrt und eine komplizierte Umgehung eingerichtet. Aber die Umgehung braucht sie nicht, sie fährt einfach mit dem Auto einen anderen Startpunkt an, wo sie auch gut parken kann. Mit dem Auto direkt hierhin fahren macht sie nicht so gerne, weder durch den Grossstadtverkehr, noch über die Autobahn. So ist es ja auch viel bequemer.

 

Ja, gleich geht es los mit den letzten Aktivitäten. Wahrscheinlich ziemlich zähflüssig, wie es halt so ist im Krankenhaus. Aber ich habe ja Zeit, und gerade nichts anderes vor. Heute Abend sieht es bestimmt schon ganz anders aus, und morgen.....

 

Ich verabschiede mich jetzt erst mal, mit vielen Grüßen an alle und besonders an meine Liebste, wenn sie dann ausgeschlafen (oder abgebrochen) hat.

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Katharina vom Tanneneck 06/17/2013 09:19


Wer geht schon gerne ins Krankenhaus? Ich kann mir vorstellen, es reicht Dir und Du fühlst Dich zu Hause wesentlich wohler!


Na ja, nun stelle mich mal nicht so hin als würde ich hier eine ganze Mannschaft versorgen müssen. Außerdem habe ich ja einen Geschirrspüler! Fred macht momentan viel draußen in der Landschaft
und in seiner Werkstatt. Wir helfen uns gegenseitig, wie sich das gehört und jeder macht das, was er besser kann.


Du bist mir ein Spassvogel aber es freut mich, weiß ich doch, dass es Dir gut geht! 

Cebulon 06/17/2013 10:02



Naja, das herumblödeln ist mir, glaube ich, schon in Fleisch und Blut übergegangen. In sofern kann man davon wohl nicht auf meinen Zustand schließen. Als ich nach der OP zum ersten Mal die Augen
aufmachte hörte ich die Stimmen meiner nahenden Frau und Tochter. Sofort machte ich die Augen wieder zu, und als meine Frau sagte: "Er schläft noch!" strecke ich ihr die Zunge heraus. Das
entspannte die Situation gleich etwas.


 


Ich glaube einer der Gründe für die Narkose war es auch, dass das Ärzteteam nicht durch meine Blödeleien abgelenkt werden wollte! ;-)


 


Naja mal im Ernst (soweit ich das überhaupt kann!): Solche Blödeleien helfen mir in kritischen Situationen jeder Art aber auch allen anderen Lebenslagen psychischen Druck abzubauen und zu
entspannen. Es gibt einige Menschen die da gar nichts mit anfangen können, aber die meisten reagieren sehr positiv darauf. Und anscheinend habe ich hier beim Blogggen auch einige Leute gefunden
die mir zumindest nicht den Kopf abreissen. ;-)



Katharina vom Tanneneck 06/16/2013 23:07


Gut, dass Du sofort mit dem Arzt gesprochen hast, so ist es doch noch glimpflich abgelaufen. Eine Operation ist halt ein Eingriff in den Körper und das muß verkraftet werden. Zum Glück ging ja
alles gut.


Bei uns spielt sich das Leben in der Küche ab. Wir haben eine große Wohnküche mit einer Eßecke. Das Wohnzimmer nutzen wir eigentlich nur am Abend, wenn überhaupt. Beim kochen bin ich gerne
alleine und wenn ich viel Geschirr habe, kommt es in den Geschirrspüler. Zwei Teller trockne ich auch alleine ab. 

Cebulon 06/17/2013 08:28



Ja, zum Glück ging alles gut, gut das man so eine nette Hausärztin hat! Ich hätte sonst im Krankenhaus anrufen müssen, aber da habe ich schon etwas Angst vor, denn da will ich nicht wieder hin.


Soso, die einsame Streiterin gegen die Geschirrberge und am Herd also. Wenn ich meiner Frau nicht so gerne helfen würde, würde ich dich ja als leuchtendes Beispiel vorstellen. Spaßhalber mache
ich das gleich sowieso. Auch wenn ich dann sicher wieder einen Klaps auf den Hinterkopf einstecken muss. ;-)



Katharina vom Tanneneck 06/14/2013 22:21


Natürlich hilft mir Fred aber die Küche ist mein Reich. Es kommt schon mal vor, dass Fred vor mir aufsteht und der Kaffee dann schon auf dem Tisch steht. Ich verlange nicht von ihm, dass er mir
auch noch in der Küche hilft. Er hat wirklich viel um die Ohren und ich versuche, ihm das Leben zu erleichtern.


Am schönsten finde ich es, wenn wir nach getaner Arbeit noch draußen auf der Terrasse sitzen, ein Pils trinken und den Abend genießen. Leider kommt das nicht all zu oft vor. Im Sommer schon, wenn
das Wetter es zulässt.


Im Winter ist alles viel gemütlicher bei uns, da die ganze Gartenarbeit wegfällt. Aber wir nehmen es so, wie es kommt. 

Cebulon 06/16/2013 12:54



Soso die Küche ist dein Reich. Das von meiner Frau auch, aber sie hat halt gerne Besuch in ihrem Reich, und damit der sich nicht langweit bekommt er eben z. B. ein Geschirrhandtuch in die Hand
gedrückt. ;-)


Gestern hattte ich einen kleinen Rückfall, total schlapp und Fieber, aber meine Hausärztin hat mir per Telefon geholfen. Heute ist wieder alles OK! Und gleich gibt es Nudelauflauf, eines meiner
Lieblingsgerichte. Ich habe in letzter Zeit einiges an Gewicht verloren, da muss ich wieder etwas zulegen. Hoffentlich habe ich genug Appetit.



Katharina vom Tanneneck 06/12/2013 23:12


Hallo Hans,


es ist doch eine feine Sache, dass nun diese seltsame Rüstung von Dir abfällt. Du hast es überstanden und der Rest wird jetzt eine Kleinigkeit. Ich finde es super, dass Du Deiner Frau im Haushalt
hilfst. Ich habe zwar einen Geschirrspüler aber ich nutze ihn nur, wenn ich sehr viel Geschirr habe. Zwischendurtch spüle ich auch mal von Hand. Man kann auch ganz gut ohne dieses Gerät leben.


Ich wünsche Dir alles Gute und bald geht es ja zur REHA, da bekommst Du sicher Deine alte Kondition zurück. 

Cebulon 06/14/2013 17:39



Der Fred hilft dir doch sicher auch!? Allerdings kann ich mir bei euch auch vorstellen das es wegen eurer Arbeitsteilung nicht hin kommt, denn der Fred hat ja so schon so einiges zu tun. Ich
mache es jedenfalls gerne, nach dem Motto:Gemeinsam Arbeiten, gemeinsam Feierabend machen!



BG 06/12/2013 21:35

Ich rede nur wenn ich etwas zu sagen habe. Dummes Gerede überlasse ich schätzern. BG

Cebulon 06/12/2013 21:47



Ich rede auch nur wenn ich etwas zu sagen habe. Da ich aber verheiratet bin habe ich nichts zu sagen! ;-)


Aber schreiben darf ich und das tue ich auch ganz gerne.