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Alles Mögliche und Unmögliche von Cebulon

Neue Erkenntnisse zu Brillen, Firefox und Fließtext

13. Juni 2013 , Geschrieben von Cebulon Veröffentlicht in #Alltagserlebnisse

 

Obwohl es mir ja nach Rückkehr aus dem Krankenhaus doch besser geht als ich jemals gedacht hätte, bin ich doch noch ein wenig eingeschränkt. Zum Beispiel kann ich nicht sehr gut so vor dem Laptop sitzen wie ich sonst immer sitze. Ich sitze also jetzt gut gepolstert und hinten ange­lehnt auf der Couch, während der Laptop vor mir auf dem Tisch steht. Ein ganzes Stück weiter als sonst.

 

Als ich mich beim einweisenden Arzt zurück gemeldet habe, haben wir auf dem Rückweg eine Tastatur gekauft. Die liegt nun auf meinem Schoß, die Maus neben mir auf der Couch. Soweit also schon mal so gut. Aber wenn ich nun durch meine normale Brille schaue sieht alles doch recht unscharf aus. Eine andere Entfernung eben. Aber ich habe ja noch die vorigen Brillen mit den geringeren Werten. Also probiere ich die vorige aus, da wird es schon besser. Und mit der vorvorigen passt es.

 

Das ist schon mal nicht schlecht. Aber trotz guter Schärfe ändert sich nichts daran das manche Schriften auf diese Entfernung hin doch ziemlich klein sind. Aber soviel ich weiß gibt es ja überall, so auch im Mozilla eine Lupenfunktion. Ich hab sie noch nie gebraucht, und mich deshalb auch noch nie dafür interessiert. Aber nun brauche ich sie eben doch und googele mal danach. Und siehe da, es gibt eine ganz tolle Funktion, die wunderbar klappt. Ich drücke die Strg-Taste und kann nun mit dem Mausrädchen die Ansicht der aufgerufenen Website so vergrößern oder verkleinern wie ich es gerne hätte.

 

Da der Bildschirm meines Laptops das 16:9-Format hat gebrauchen die Seiten sowieso nur ei­nen ziemlich kleinen Teil davon, und wenn ich jetzt soweit vergrößere das der gesamte in der Breite verfügbare Raum genutzt wird kann ich alles sehr gut lesen. Wenn ich genau auf die Origi­nalbreite zurückschalten möchte drücke ich einfach die Strg- und die 0-Taste (Null!) gleichzeitig.

 

So kann ich also nun ohne größere Probleme Kommentare schreiben und beantworten. oder eben auch neue Beiträge schreiben. Allerdings fällt mir nun beim Nachlesen und Kontrollieren meiner Beiträge etwas auf: Ich verwende ja gerne den Blocksatz, was manchmal allerdings nicht so gut aussieht wenn ein zu langes Wort das eigentlich getrennt werden könnte in die nächste Zeile rutscht. Deshalb trenne ich diese Wörter indem ich einen Bindestrich (oder Minus) gefolgt von einem Leerzeichen einfüge. Das sieht dann bei mir schon viel besser aus.

 

Allerdings hat meine Frau, die in ihrem Opera schon länger die Lupe verwendet, mir gesagt das bei ihr in der vergößerten Ansicht evtl. dieser Bindestrich und das Lerrzeichen mitten im Satz stehen. Und jetzt sehe ich es bei mir auch, je nach Vergrößerung rutscht meine provisorische Trennung vom Zeilenende in den Satz hinein. Sehr unschön das.

 

Unsere Beiträge werden ja, auch wenn man das im Text-Editor nicht sieht, in HTML veröffentlicht. Man kann ja sogar vom Texteditor aus einen HTML-Editor aufrufen, und das mache ich sowie so öfter schon mal. In HTML kenne ich mich gut aus, wenn ich mich auch mit Silbentrennung noch nie beschäftigt habe. Also wird wieder gegoogelt. Und siehe da, es gibt sogar eine automatische Silbehtrennung. Die ist aber etwas aufwendig, deshalb schaue ich zuerst mal nach einer ma­nu­el­len um. Und finde das Tag &shy. Das heißt nicht etwa scheu, wie Leute die der englischen Spra­che mächtig sind vielleicht meinen würden, sondern ist die Abkürzung für soft hyphen, in deutsch: bedingter Trennstrich.

 

Um ihn anzuwenden schaltet man also per HTML-Button im Editor den HTML-Editor ein, sucht die Stelle wo getrennt werden soll und fügt da &shy ein. Das sieht dann zum Beispiel so aus:

 

Kranken&shyhaus!

 

Wenn man nicht genau weiß wo getrennt wird kann man es mehrfach verwenden, zum Beispiel so:

 

Kran&shyken&shyhaus!

 

Anschließen kann man mit dem Aktualisieren-Button den HTML-Editor schließen. Wenn nun der Beitrag veröffentlicht wird, wird nur im Bedarfsfall, also wenn die entsprechende Stelle zum Zei­len­en­de hin kommt das &shy durch einen Bindestrich und einen Zeilenvorschub ersetzt, sonst wird einfach nichts angezeigt.

 

So habe ich nun in diesem und in einigen der letzten Beiträge die Silbentrennung verwirklicht. Et­was aufwendig vielleicht, aber es soll ja nach etwas aussehen. Später werde ich mal die au­to­ma­ti­sche Silbentrennung ausprobieren, vielleicht kann ich mir ja einen Vorlage erstellen die ich immer wieder verwenden kann.

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Katharina vom Tanneneck 06/13/2013 23:40


Hey, Du bist ja schon fast wieder der alte Perfektionist. Jetzt weiß ich, Du bist schneller wieder auf den Beinen als wir alle, einschließlich Du erwartet haben. Das ist doch super!


Ich habe einfach nicht die Zeit alles so zu perfektionieren wie Du! Ich schaue einfach dass ich schnell fertig werde und gut ist es. 


Weiterhin alles Gute für Dich und Deine Frau!


 

Cebulon 06/14/2013 17:34



Danke schön! Ja Perfektionismus ist ein Teil von mir. Aber natürlich macht es auch Spaß so etwas auszutüfteln, anzuwenden und ein gutes Ergebnis zu sehen.



Archi 06/13/2013 21:00


Moin Hans


HTML ist eine feine Sache, besser ist aber, dass du gesund wirst.


Also überanstreng dich nicht, sondern schone dich etwas. Nur so hat deine tolle Frau ganz viel von dir ^^


lg Uli

Cebulon 06/14/2013 17:32



Naja, ich muss ja sowohl körperlich als auch gesitig wieder auf die Höhe kommen, und für die geistige Seite ist die Beschäftigung mit HTML nicht schlecht. Darauf das ich mich nicht überanstrenge
passt meine Frau schon auf.