Digitale Jagdzeiten
In jedem Mann stecken noch die Urinstinkte des Jägers. Und manchmal muss er sie heraus lassen. So wie ich am Sonntag! Das Wetter war traumhaft, nur ein wenig windig war es. Aber heldenhaft trotzte ich den windigen Elementen, schnappte mir meinen Gewehrersatz von Ca- non und, brach in die als Dschungelersatz dienende Blumenwiese auf. Um als Raubtierersatz dienende Schmetterlinge zu jagen.
Raubtiere sind flink und verstohlen. Schnell huschen sie vorbei, und ehe der Jäger sein Ge- wehr in Anschlang bringt sind sie schon wieder im Dickicht verschwunden. Da braucht es schon eine Menge Geduld. Der Jäger muss geduldig, mit dem Gewehr im Anschlag, lauern. Er darf sich nur langsam bewegen, wenn er den Blick schweifen läßt um durch eine Lücke im Dickicht eines der scheuen Wesen zu entdecken und zum Schuss zu kommen.
Aber irgendwann ist es dann endlich so weit. Eines der Raubtiere das sich unbeobachtet fühlt liegt im Schußfeld des Jägers. Er muß nur noch abdrücken! Bamm!
Geschafft, das Raubtier ist "im Kasten"! Das Zweite fällt schon leichter. Das Auge ist nun ge- schärft. Ein Zittern in den Blättern verrät dem erfahrenem Jäger den Weg eines weiteren Raub- tieres. Eine lichte Stelle, und.... ....Bamm!
Wer Glück hat erwischt ein Raubtier an der Futterstelle. Wenn es seinen Hunger stillt läßt die Achtsamkeit nach, und der Jäger kann eine leichte Beute machen. Bamm!
Ein weiters Raubtier, das sich den Bauch schon vollgeschlagen hat sitzt dösend in der Sonne. Es wähnt sich sicher am versteckten Ort. Aber der Jäger hat es schon entdeckt. Bamm!
Das nächste Raubtier stellt sich dem Jäger freiwillig! Es hofft auf Gnade, aber vergebens. Bamm!
Der Jäger ist für heute zufrieden und packt sein Gewehr ein. Achja, ein bißchen Niederwild hat er auch zwischendurch erlegt.
Der Jäger grüßt alle Tierfreunde und wünscht ihnen (und sich) eine angenehme Woche mit möglichst wenig Streß! Halali!







