Ein neues Jahr, ein neues Glück...
...das alte gibt es nicht zurück.
Allen die hier herein schauen wünsche ich ein gesundes und erfolgreiches Jahr 2011.
Feuerwerk zu fotografieren ist eine Sache für sich. Das sollte man, wenn man es ernst meint, mit Stativ machen und sich dazu schon rechtzeitig zu einem passenden Ort mit guter Aussicht begeben. Das artet also fast schon in Arbeit aus. Dazu hatte ich aber nicht die geringste Lust, deshalb habe ich, zwischen dem Feiern, nur einige Fotos im Feuerwerks-Modus einer meiner Kameras geschossen, und die besten davon ausgesucht:
Eigentlich sind wir ja gegen die Silvester-Knallerei. Als unsere Tochter noch jünger war haben wir einige Sachen gekauft, die schöne Lichteffekte versprachen. Jetzt ist sie aus dem Haus und so sparen wir uns auch das. Ist doch sowieso viel schöner zuzusehen wie andere Leute ihr Geld in die Luft schießen! ;-)
Am Silvesterabend gehe ich zwischendurch immer mal wieder an die Luft, ein bißchen die Straße rauf und runter, und schaue was schon so los ist. Wie jedes Jahr knallte es schon von allen Seiten und bei einem meiner Kurzspaziergänge sah ich ein paar Rehe die ziellos auf der Straße herum liefen. Offenbar glaubten sie sich von allen Seiten von Jägern umzingelt. Ich bin dann lieber in die entgegen gesetzte Richtung gegangen, um sie nicht noch zusätzlich zu beunruhigen.
Im letzten Jahr haben wir in der Silvesternacht den Hund unserer Nachbarn gesucht. Die Nachbarn selbst waren verreist, und die Oma hat auf Haus und Hund aufgepasst. Der Hund hat panische Angst vor Feuerwerk, deshalb sollte er eigentlich nicht aus dem Haus. Die Oma hat ihn dann doch noch mal rausgelassen, um ihn sein Geschäftchen verrichten zu lassen. Allerdings wurde da auch schon geknallt, und so war er dann plötzlich verschwunden und die Oma in heller Panik. So war dann also Hundesuche angesagt, aber leider vergeblich.
Später dann, nach der Knallerei, eigentlich schon früh am Neujahrsmorgen bin ich noch mal rausgegangen und fand im frisch gefallenem Schnee eine Hundespur, die die Straße herauf zum Haus unserer Nachbarn führte. Also: Ende gut, alles gut!




