Nahaufnahmen gegen Frust!
Alles grau in grau, feucht und pladderig, und den ganzen Tag über wird es nicht hell! Wirklich mobil bin ich auch nicht, wegen des zerdötschten Zehs. Aber ein bisschen Bewegung, frische Luft und Ablenkung brauche ich, sonst drehe ich noch durch und beiße meine Frau.
Also humpele ich ein bisschen im Hof herum und trainiere ein wenig Nahaufnahmen. Gestern hatte ich mich auch schon an ein paar Nahaufnahmen versucht, zufrieden war ich aber nicht. Abends habe ich dann gegrübelt, woran es wohl liegen könnte. Aber erst das Studium des Handbuchs hat mich etwas weitergebracht.
Meine Kamera hat einen intelligenten Autofokus (AiAF), was heisst das die Kamera das Hauptmotiv selbst erkennt (aber auch bestimmt!), selbst wenn es nicht in der Mitte ist. Und wenn ich dann z. B. einen dünnen Zweig mit Knospen fotografieren wollte, war meine Kamera betreffs des Motivs wohl anderer Meinung.
Heute habe ich meine Kamera auf Blöd (AiAF aus) gestellt und habe es noch mal versucht.
Naja schon besser! Finde ich jedenfalls. Natürlich ist es auch gar nicht so leicht die Kamera ruhig genug zu halten. Wenn es nicht gar so trübe wäre könnte man ja mit kürzeren Verschlusszeiten arbeiten und die Blende etwas tiefenschärfer einstellen. So bleibt nichts anderes übrig als den Iso-Wert etwas zu erhöhen (200) um in einen halbwegs günstigen Bereich zu kommen.
Was ist eigentlich aus den ersten Schneeglöckchentrieben geworden? Siehe da, man sieht schon ein wenig weißes von den Blüten.
Da muß der Frühling doch jetzt bald mal kommen! Die hier stehen auch schon in Startposition: