Keine Angst vor HTML & Co, Einleitung
Das Schreiben von Artikeln ist hier in Overblog schon ziemlich komfortabel. Man kann einiges machen um die Artikel kreativ zu gestalten. Einiges aber auch nicht. Jedenfalls auf den ersten Blick nicht. Noch einiges mehr kann man nämlich machen indem man sich unter die Oberfläche begibt.
Die Oberfläche ist der Editor, so wie wir ihn sehen wenn wir schreiben, Bilder und Videos einfü- gen usw.! Diese Oberfläche ist allerdings nur ein Hilfsmittel für uns. Der Browser braucht das, was wir hier erstellen in seiner eigenen Sprache, damit er den Artikel im Internet darstellen kann. Diese Sprache ist das HTML, erweitert um einige Zusätze wie CSS, Javascript (hier ver- boten!) und anderes. Alles was wir hier produzieren wird in diese Browsersprache übersetzt.
Das Schöne ist: Wir können, wenn wir uns auskennen, direkt in diese Sprache eingreifen und so noch einiges zur Verschönerung unserer Artikel tun. Dazu müssen wir nur den HTML-Button in der Icon-Leiste anklicken. Schon wird unser Artikel in dieser Sprache dargestellt. Das ist gar nicht so sehr anders. Wir sehen unseren Text gemischt mit Formatierungs-Informationen, den sogenannten Tags. Bilder, Videos und so weiter werden nicht gezeigt, sondern nur der Pro- grammcode der sie im Browser aufruft.
Um einen ersten Blick unter die Oberfläche zu wagen, würde ich vorschlagen in einem Artikel den man schreibt auf den HTML-Button zu klicken, sich anzuschauen was man so sieht, und dann durch einen Klick auf Abbrechen wieder die normale Darstellung aufzurufen.
Unsere geschriebenen Textabsätze sehenim Programmcode zum Beispiel so aus:
<p>Um einen ersten Blick unter die Oberfläche zu wagen, würde ich vorschlagen in einem Ar- tikel den man schreibt auf den HTML-Button zu klicken, sich anzuschauen was man so sieht, und dann durch einen Klick auf Abbrechen wieder die normale Darstellung aufzurufen. </p>
Der Text ist von Formatierungs-Anweisungen, den sogenannten Tags umrahmt. <p> bedeutet: Hier beginnt ein Absatz (englisch paragraph), </p> bedeutet: Hier endet er. Diese Tags kann man erweitern um so dem Artikel eine besondere Note zu verleihen.
Um diesem Absatz einen blauen Rahmen, mit Abstand zum Text, einen gelben Hintergrund und blaue Schrift zu verleihen mußte ich das führende <p> so umgestalten:
<p style="border: 1px solid blue; padding: 6px; color: #0000ff; background-color: #ffff00;">
Tolle Sache, nicht wahr? Und ich kann euch versichern: Es sieht zwar auf den ersten Blick kom- pliziert aus, ist es aber nicht. Das <p>- Tag ist HTML, die eingefügte Style-Anweisung CSS. Und... ...weder das eine noch das andere beissen! ;-)
Mehr als das <p>-Tag für Text, und das <img>-Tag für Bilder, die mit der Style-Anweisung be- einflusst werden braucht man gar nicht um seinem Blog ein tolles Aussehen zu verleihen.
So, eigentlich wollte ich ja nun, nach dieser Einleitung, zum Wesentlichen kommen. Da ich aber vor habe einige Gestaltungstipps los zu werden, teile ich das lieber auf verschiedene Artikel auf. Dieser endet also hier, die Praxis beginnt im nächsten.