Straßenhorror!
Wegen der Operationswunden in und am Bauch muss ich ja zur Zeit sehr vorsichtig sein. In der Reha habe ich gelernt wie ich mich bewegen muss, mich hinlegen und wieder aufstehen muss, dass ich nichts schweres heben darf, usw.! Zu schweres Heben, aber auch ruckhafte Bewegun- gen und Erschütterungen des Bauches können das Verheilen der Wunden behindern oder sie sogar schädigen.
Das möchte ich natürlich auf gar keinen Fall, bin deshalb sehr vorsichtig und mache alles ge- nau so wie ich es in der Reha gelernt habe.
Und dann... ...setze ich mich ins Auto und lasse mich von meiner Frau über Deutschlands Stra- ßen kutschieren. Obwohl ich eine Extrakissen unter mir auf dem Autositz habe, und meine Frau sehr vorsichtig ist und versucht im Slalom die schlimmsten Löcher zu umgehen, wird mein Bauch extrem durchgerüttelt, geschüttelt und gestoßen.
Unsere Autos leiden sowieso unter dieser Tortur, und manche Reparatur würde sicher gar nicht statt finden wenn die Straßen in Ordnung wären. Aber auch die Menschen, besonders die kranken und verletzten, leiden unter der täglichen Folterungen bei ihren Wegen zur Arbeit, zum Einkaufen usw.!
Es ist schon traurig was man für die Steuern bekommt die man so reichlich zahlen muss. Und was man von der Kompetenz der Leute halten soll die eigentlich unseren Staat, und nicht nur die Straßen, in Ordnung halten sollen... ...naja, jeder von uns der so arbeiten würde stände wohl in kürzester Zeit mit seinen Papieren in der Hand auf der Straße.