Kettensägenkiller
Heute war es soweit. Die neue Kettensäge sollte zeigen was sie kann. Benzin hatten wir gestern besorgt, also Benzin und Kettenöl eingefüllt und auf gehts. Genau nach Vorschrift, Schalter auf ein, Choke ganz raus und anziehen. Dabei darauf achten das man das Seil nicht zu weit zieht, sonst kann es reissen!
Nach dem 374 vorsichtigen Anziehversuch hatte ich die Nase voll und zog voll durch... ...und mit freudigem Geknatter nahm mein neuer Gehilfe seine Arbeit auf. Und auf gings, an den Apfelbaum, der sich während des Schneechaos auf die Seite gelegt hatte.
Säge angesetzt und schwupps, wie ein warmes Messer durch die Butter, fetzte die Kette durchs Holz. Und in Null komma garnix sah es so aus:
Der Rest vom Stamm bleibt erst mal stehen, weil ich die Wurzeln mit ausgraben möchte. Da ist es besser wenn man noch ein bißchen Stamm hat, an dem man herum wackeln kann um das Wurzelwerk zu lockern.
Stümpfe die in der Gegen herum stehen mag ich nämlich gar nicht.
Das Wetter war heute eher trüb, die Krokusse hatten sich gar nicht erst die Mühe gemacht ihre Blüten- kelche zu öffnen.
Die Schneeglöckchen haben teilweise schon die Glöckchen ausgetrieben und machen sich bereit den Frühling einzuläuten.
Die Hüterin unseres Herdes hat den Nachmittag bei ihrer Freundin verbracht. Aber nun ist sie wieder da, und hat mir ein leckeres Abendessen gemacht. Schließlich brauche ich ja neue Kraft für die Nachtschicht!
So eine Ehefrau ist schon eine nützliche Erfindung. Was wären wir Männer ohne die von ihnen gebotene Rundumversorgung!? ;-)