Schönes, kaltes Wetter!
Strahlend schönes Sommerwetter, aber trotzdem eisig kalt. So war das Wetter heute. Wenn man aus dem Fenster schaut, möchte man am liebsten im T-Shirt loslaufen. Wenn man dann draußen ist, hätte man gerne noch einen zusätzlichen Pullover. Die Finger an der Kamera werden eisig kalt und steif, und müssen zwischendurch in der Jackentasche aufgewärmt werden.
Heute habe ich für meinen Spaziergang mal die andere Richtung gewählt, vorbei an unserem romatischen Regenrückhaltebecken.
Die Natur gibt leider nicht so viel her, also muß die Technik ran. Wenn es auch nur die Richtantennen auf dem Dach sind.
Der benachbarte Stadteil wird allgemein das Dorf genannt. Aufgeteilt in das Oberdorf, das am Hang liegt, und das Unterdorf unten im Tal. Im Gebäude das auf dem nächsten Bild gezeigt gab es früher einen Rewe-Supermarkt. Der ist dann in ein Industriegebiet gezogen, das unten im Tal liegt.
Die leeren Verkaufsräume wurden dann eine Weile von Schlecker genutzt, aber da sich das nicht gelohnt hat wurden die sie zu Wohnräumen umgebaut.
Immerhin eignet sich das Gebäude,auf Grund seiner Lage und Höhe, hervorragen zum Aufstellen von Antennen für das Handynetz. Wenn ich mir das Bild mal so anschaue... ...also ich würde nicht gerne direkt unter den Antennen wohnen. Man liest ja so manches über Elektrosmog und die Krankheiten die daraus resultieren.
Unser altes Gemeindehaus, in dem ich auf die Konfirmation vorbereitet wurde, ist auch schon seit längerem zu Wohnzwecken umgebaut worden.
Modernes und Altes gibt es im Unterdorf dicht nebeneinander. Das alte Haus auf der rechten Seite ist Überbleibsel einer Burg, die früher dort gestanden hat. In einer Heftserie über das Dorf habe ich gelesen das es darin zu Spukerscheinungen kommen soll. Schrittgeräusche die sich durch das Haus bewegen, ohne das jemand zu sehen ist. Die Haustiere fauchen, oder bellen jemanden an, den offenbar nur sie sehen. Sehr Unheimlich!
Die Bäume auf diesem Grundstück sehen auch irgendwie wie Geister aus. Gut das es gerade heller Tag war, sonst hätte ich mich vielleicht gefürchtet.
Alles in Allem war es, trotz der Kälte, ein sehr schöner Spaziergang. Die Sonne hat meiner Seele gut getan und mein verunfallter Zeh funktioniert auch schon wieder gut.
Und zum Schluß habe ich sogar noch ein paar blühende Schneeglöckchen gefunden. Was will man mehr?