Wieder in Heppenheim
Ja, mich gibt es auch noch. Ich hatte viel zu tun, beruflich und privat, war zum Schluß noch krank und hatte in den ersten Urlaubstagen noch daran zu leiden. Inzwischen kommt aber so langsam die Erholung durch. Viel Ruhe, aber auch viel spazieren gehen, gutes regelmäßiges Essen und Trinken, die gute Luft hier, all das gibt mir die Kraft zurück die ich in letzter Zeit ver- loren habe. Und die Konzentration, um vielleicht doch mal wieder zu bloggen.
Wie gesagt, spazieren gehen wir sehr viel hier, aber bisher nur im Tal. Die Starkenburg, die von einem Hügel herab auf Heppenheim schaut, hatten wir uns bisher nur von unten her ange- schaut.
Heute haben wir uns zum ersten mal an den Berg heran getraut. Nur um schon mal ein wenig zu schauen. Morgens waren wir ja schon auf dem Markt, haben beim Bäcker gut gefrühstück und noch ein bisschen den Ort erkundigt. Deshalb sollte es also nur eine erste Erkundigung werden. Dazu haben wir erst mal einen Weg gesucht und gefunden der unten am Berg entlang führt.
Links, auf der Talseite, stehen Häuser mit angrenzenden Grundstücken, rechts geht es über die Treppen zu Gärten in denen manchmal Wein, aber auch Obstbäume oder eben Gemüse und Blumen angebaut werden.
Nachdem wir eine Weile dem Weg gefolgt waren, kamen wir zu einer Abzweigung. Ein Schild versprach das man auf dem abzweigendem Weg die Burg in 5 Minuten erreichen könne. Eigentlich wollten wir ja heute noch nicht hoch, aber wenn es doch nur 5 Minuten sind............
Naja, 5 Minuten....? Vielleicht wenn man ein Hochleistungssportler ist!? Wir haben schon "et- was" länger gebraucht bis wir etwas mehr als die Hälfte geschafft hatten, wie wir später per Google Earth gesehen haben. Dann sind wir ungekehrt. Auf der Talseite ging es plötzlich ziem- lich steil und frei bergab. Und das bekam meiner Frau nicht so gut. Ausserdem waren wir schlecht ausgerüstet, hatten noch nicht mal etwas zu trinken dabei. Und so machten wir uns wieder an den Abstieg. Aber ich fand das nicht schlimm, denn ich hatte unterwegs fleißig fotografiert und schon einige schöne Bilder "im Kasten.
Auf der gegenüberliegenden Talseite liegt die Freilichbühne von Heppenheim, wo z. B. auch eine Feier zu Ehren des hierher stammenden Formel 1 Weltmeister Sebastian Vettel statt fand:
Leider ist es viel zu früh im Jahr um auf dem Weg Trauben zu naschen, außerdem sind die ein- zelnen Felder meistens eingezäunt. Warum denn wohl? Wir würden doch nie... ...oder doch? Jedenfalls kann man durch die Maschen ein Foto ins Tal hinunter schießen.
Wohlauf, aber erschöpft und durstig, kamen wir dann wieder in der Fussgängerzone von Hep- penheim an. Hier gab es erst mal für jeden von uns eine grosse Cola. Das Cafe, in dem wir die Cola bestellten, hatten wir schon ein paar mal besucht, Kaffe getrunken und Kuchen gegessen. Deshalb bestellte ich die Cola mit den Worten:" Heute brauchen wir nur eine Cola". Dass das etwas mißverständlich war, bemerkte ich als die Frau uns tatsächlich nur eine einzige Cola geben wollte, und so mußte ich meine Bestellung noch mal korrigieren: "Für jeden eine!"
Während wir die genüsslich und gemütlich tranken erkannten wir das wir gut daran getan hat- ten umzukehren. Es zogen nämlich plötzlich dunkle Wolken heran. Und obwohl wir und uns nun beeilten in die Ferienwohnung zurück zu kommen, bekamen wir noch etwas vom Regenschauer ab. Aber die kleine Erfrischung kam uns gerade recht, und ehe es unangenehm wurde, hatten wir die Wohnung erreicht.






