Zauber des Formats
4 : 3 war lange Zeit ein ganz selbstverständliches Format. Alle meine (Immerhin 7!) Digitalkameras fotografieren in diesem Format. Weil es ja auch lange Zeit das selbstverständliche Format für TV und PC-Monitore war. Ich hab es bis vor kurzem ganz selbstverständlich für alle meine Bilder benutzt. Bis ich das 16 : 9 - Format für mich entdeckte.
Natürlich kannte ich es schon Fernsehfilmen mit schwarzen Balken oben und unten, oder vom Lesen her, hatte mir aber keine weitere Gedanken darüber gemacht. Bis ich damit anfing Slideshows zur Veröffentlichung auf Youtube zu basteln.
Bilder im 4 : 3 - Format wurden links und rechts mit schwarzen Balken ergänzt. Das gefiel mir gar nicht. Also schnitt ich die Bilder auf 16 : 9 zurecht, wenn es das Motiv zuließ. Und war verblüfft. Dieses Zuschneiden tat den Bildern unglaublich gut, sie gewannen an Wirkung, und wo die Augen in einem 4 : 3 - Format-Bild herumirrten, wurden sie vom 16 : 9 - Format magisch angezogen und quasi ins Bild hineingezogen.
So ging es jedenfalls mir, und ich ertappte mich dabei, dass ich mich gar nicht mehr bremsen konnte Foto für Foto mein gesamtes Archiv im Grafikprogramm auf 16 : 9 zu beschneiden und die Wirkung zu bewundern.
Seitdem wende ich dieses Format an, wo immer es das Motiv zuläßt. Nur wüßte ich jetzt gerne ob es nur mir so geht oder ob andere dass auch so sehen. Deshalb mal 3 Beispiele in beiden Formaten. Das obere jeweils im 4 : 3 - Format, darunter der Ausschnit im 16 : 9 - Format.
Falls also jemand das genau so, oder eben anders sieht, wäre ich für einen Tipp dankbar.





