Bochum Langendreer
Vor längerer Zeit schrieb ich es schon mal, meine Frau hat sehr dünne Fingernägel, die leicht brechen und reißen. Deshalb läßt sie sie seit einiger Zeit in einem Nagelstudio behandeln. Zu- erst war das ganz in der Nähe, man konnte sogar ohne Probleme zu Fuß hingehen. Dann zog das Studio um, in die Nachbarstadt. Da sich schon ein ziemlich freundschaftliches Kundenver- hältnis entwickelt hatte wollte meine Frau nicht wechseln, und so fährt sie alle drei bis vier Wo- chen in diese Nachbarstadt.
Das war nun schon eine kleine Reise, jedesmal. Ich bin ab und zu mitgefahren und bin dann in der Stadt herum gelaufen und habe geschaut und fotografiert. Einige der Fotos habe ich ja hier schon gezeigt. Nun hat es aber Stress im Nagelstudio gegeben, die bevorzugte Nagelsty- listin meiner Frau ist ausgeschieden und hat nun ein eigenes Studio. Das ist in der selben Nachbarstadt, aber noch ein bißchen weiter weg. Meine Frau wollte das erste Mal nicht alleine fahren, weil sie den Weg und die Parkmöglichkeiten noch nicht kannte und so "durfte" ich sie begleiten.
Natürlich mußte ich nun wieder ca. eineinhalb Stunden warten, und diese Wartezeit vertrieb ich mir mit dem Erforschen der noch unbekannten Umgebung. Das war schön und interessant, denn es gibt doch sehr schöne Gebäude dort. Ganze Fassadenzüge sind noch im alten Stil und sehr schön restauriert. Einige sind noch in Arbeit, ander hätten mal wieder eine Auffri- schung nötig, aber insgesamt macht es doch Spaß herumzulaufen, die Zeugen der Vergangen- heit anzuschauen und zu fotografieren.
Ja, so schöne Fassadenzüge gibt es da. Ich mußte zwar bei den meisten Bildern ein paar häß- liche Schilder oder ähnliches verschwinden lassen damit sie so richtig wirken, aber nun gefallen sie mir schon ziemlich gut.
Aber es gibt nicht nur Fassadenzüge, sondern auch einzeln stehende Häüser (Villen?) die se- henswert sind.
Einen Markplatz gibt es auch. Leider war gerade kein Markt alsi ich da war. Aber so hatte ich wenigstens Platz zum Fotografieren und konnte die beiden Denkmäler/Kunstwerke die dort stehen aufnehemen. Leider konnte ich nichts näheres dazu ergoogeln. Vielleicht schaut ja mal ein Bochumer hier rein, der ein bißchen mehr dazu erzählen kann.
Kirchen gibt es natürlich auch, leider kann ich im Moment weder die Namen noch die Konfes- sion zu den Bildern liefern.
Auf dem Platz vor der Kirche steht ein Kohlewagen als Erinnerung an gestorbene, gefallene und verunglückte Bergleute.
Außerdem gab es natürlich eine Menge Geschäfte, die habe ich mir aber nur von außen ange- schaut. Dazu natürlich die üblichen Lokalitäten wie Bäcker bei mit integriertem Minirestaurant, Pizzerien, Pommesbuden, Eisdielen usw., usw.!
Als ich mit müden Füßen zum Nagelstudio zurückkehrte war meine Gattin gerade fertig. Und so konnten wir gleich ins Auto steigen und nach Hause fahren, wo mir eine Tasse Kaffee und das etwas später folgende Mittagsmahl ausgesprochen gut mundete.
Für die interessierte Damenwelt hier noch das Ergebnis des Nagelstudio-Termins:













