Des Rätsels Lösung!
Letztens habe ich hier einen rätselhaften Stein mit der Inschrift 0V.B gezeigt, den ich halb vergraben auf einer Steinhalde gefunden hatte. Ein Wegzeichen der Römer? Waren die schon mal hier?
Heute wollte ich vor der Nachtschicht noch ein wenig frische Luft schnappen, aber dabei nicht mehr zu weit weg laufen. Also trieb ich mich in der Nachbarschaft herum, schaute mal hier, mal da und fotogra- fierte mal dies mal das. Und plötzlich, auf der Ecke eines Nachbargrundstückes, von der Straße her unge- fähr auf gleicher Höhe mit meinem Fundstück...
Den hatte ich natürlich schon oft gesehen, aber nie wirklich auf ihn geachtet. Mein Fundstück ist also schlicht und einfach ein Grenzstein, der aus irgendwelchen Gründen umgekippt und unter die anderen Steine geraten ist. Kein historischer Fund! Schade!
Dann hat es mich doch noch ein bisschen weiter weg getrieben, durch ein kleines Wäldchen...
... zur Hochspannungsleitungs-Baustelle wo es einen neu aufgestellten Masten zu bestaunen gab.
Dann belehrte mich aber ein Blick auf die Handy-Uhr dass es nun so langsam Zeit wurde, zurück in die heimatlichen Gefilde zu finden. Meine Frau hatte mich ermahnt über meinen Fotoapparaten nicht die Zeit zu vergessen, und um mir eine Gerdinenpredigt zu ersparen, bewegte ich mich also jetzt zügigen Schrittes in Richtung Heimat.
Im Cebulon-Schritt natürlich, der trotz aller Eile schon mal kurz unterbrochen wird, um zum Beispiel noch schnell so ein Foto zu schießen:
Schlaft gut, und schlaft eine Runde für den armen Cebulon mit, der sich nun so langsam auf die Nachtschicht vorbereiten muss!