Es geht los......
Gestern war der Tag der Voruntersuchungen und Gespräche im Krankenhaus. Zuerst zur Station in der 7. Etage, dann gleich wieder runter zur Aufnahme, anschließend allgemeine Untersuchung und Blutabnahme durch den Stationsarzt und die Aufnahme auf der Station durch eine Krankenschwester.
Dann mit Laufzettel und andern Unterlagen kreuz und quer durchs Krankenhaus. EKG, Röntgen, Gespräch mit der Narkoseärztin. Zwischendurch natürlich immer wieder Aufzug fahren und durch die Gänge suchen. Das ging alles recht zügig. Zum Schluß hin wurde es dann aber doch noch langwierig. Letzte Untersuchung sollte eine Blasenspiegelung sein, und der zuständige Arzt war anderweitig beschäftigt.
Irgendwann war es aber doch soweit. Ich hatte noch nie eine Blasenspiegelung, kann aber nun sagen dass es ein Erlebnis ist auf das man gerne verzichten kann. Nicht sehr schmerzhaft, aber sehr unangenehm.
Dann ging es aber endlich wieder nach Hause. Um 7.30 Uhr morgens waren wir aufgebrochen, um 15.30 waren wir wieder zu Hause. Wir hatten den ganzen Tag über nichts gegessen und wenig getrunken. Deshalb wollten wir eigentlich auf dem Heimweg Hunger und Durst in unserem Stamm-Cafe stillen. Nach der letzten Untersuchung war mir aber gar nicht mehr danach, und ich war froh als ich wieder zu Hause war.
Positiv am ganzen Tag war dass jeder mit dem ich im Krankenhaus zu tun hatte freundlich und bemüht war. Ich fühle mich da also schon mal gut aufgehoben. Einen Leidensgefährten, der den anderen Operationstermin "gebucht" hat habe ich auch schon kennen gelernt. Auch unsere Frauen haben schon Kontakt aufgenommen.
Morgen Abend muß ich mich also nun endgültig auf der Station melden. Montag vormittag geht es los, entweder zum ersten OP-Termin um 8.00 Uhr, oder zum zweiten um 11.00 Uhr. Danach liege ich erst mal zur Überwachung auf der Intensivstation und komme wahrscheinlich am Dienstag auf die normale Station, wo ich dann zusammen heilen soll.
Wenn alles gut geht, werde ich nach 10 Tagen nach Hause verabschiedet. Um die Reha zu regeln besucht mich irgendwann jemand auf der Station, da kann ich also noch nichts näheres zu sagen.
Ja, das wäre es erst mal. Ich weiß nicht ob ich morgen noch mal schreiben kann. Deshalb sage ich jetzt schon mal tschüss und bis hoffentlich bald.
Ach ja, eines noch: Meine Frau hat versprochen dass sie in den Kommentaren, wahrscheinlich zu diesem Artikel hier, nach der OP berichtet wie es verlaufen ist und wie es mir geht.