Overblog Alle Blogs Top-Blogs Basteln & Heimwerken
Edit post Folge diesem Blog Administration + Create my blog
MENU
Werbung
Alles Mögliche und Unmögliche von Cebulon

Farbtupfer gesucht...

16. Januar 2011 , Geschrieben von Cebulon Veröffentlicht in #Fotos-Videos

...und gefunden! Heute war ein Sonntagsspaziergang angesagt. Viel Buntes gibt es ja noch nicht zu sehen. Da muß schon die Technik helfen, wie hier auf unserer Hochspannungsleitung-Baustelle:

 

Allgemeines 3484

 

Das war es dann eigentlich schon. Und dann, zu Hause angelangt und mal eben hinter dem Haus in den Garten geschaut, findet man doch tatsächlich dieses hier:

 

Blumen 3511

 

Wie heißt der Spruch noch gleich? Warum in die Ferne schweifen, sieh, das Gute liegt so nah!  Nur weiß ich leider nicht wie die heißen! Aber egal, schön sind sie und darauf kommt es an.

 

Was nicht so schön ist, ist das unser guter alter Apfelbaum umgestürzt ist.

 

DSCI0171

 

Schon als kleiner Junge bin ich darauf herum geklettert. Und nun hat ihn die Schneelast gefällt. Vielleicht ein Gleichnis? Ich fühle die Last des Lebens auch immer schwerer auf meinen Schultern liegen.

 

Unser Bach, der im Sommer schon mal so gut wie ausgetrocknet ist, ist jetzt gut gefüllt und offenbar hat es das Wasser ziemlich eilig auf seinem langen Weg zum Meer.

 

Allgemeines 3503

 

Am liebsten würde ich mal in so einem Wassertropfen mitreisen. Was es da wohl alles zu sehen gäbe? Und wie lange es wohl dauern würde bis ich mit dem verdunstendem Tropfen in einer Wolke wieder heimreisen, und in unseren Garten hinabregnen oder schneien könnte?

Werbung
Diesen Post teilen
Repost0
Um über die neuesten Artikel informiert zu werden, abonnieren:
Kommentiere diesen Post
K
<br /> Eine Dauerwelle will ich auch nicht! Wir mähen unsere Wiese auch nie so kurz, dass man keine Blümchen mehr sieht. Außerdem wäre die Wiese bestimmt sauer und beleidigt und würde nicht mehr wachsen.<br /> Das Gegenteil ist der Fall! Sie wird immer dichter und bekommt Kinder. Sensibel hin oder her. Willst Du die Wiese an der Fortpflanzung hindern? Bestimmt nicht!<br /> Wenn jemand diese Kommentare liest, was mag der wohl denken? ;-)<br /> <br /> <br />
Antworten
C
<br /> <br /> Ja, was mag der wohl denken? Das würde mich jetzt auch interessieren. Also bitte: Wer das hier liest kann ruhig schreiben dass er der Meinung ist dass der Cebulon "ein Rad ab hat"! ;-)<br /> <br /> <br /> Vielleicht kennt derjenige den Cebulon aber auch schon aus einem Forum, und weiß das der das Leben und sich selbst nicht all zu ernst nimmt, und dass das was er schreibt in diesem Sinne mit ein<br /> wenig Vorsicht zu betrachten ist! ;-)<br /> <br /> <br /> Aber zum Thema: Natürlich will ich die Wiese nicht an der Fortpflanzung hindern, aber durch allzu häufiges Mähen hindert man Blumen die sich durch Samen vermehren daran zur Samenreife zu gelangen<br /> und sich dadurch fort zu pflanzen. Deshalb hat man dann im Endeffekt nur noch Pflanzen die sich vegetativ vermehren in der Wiese. Deshalb wird bei uns jetzt ein Teil der Wiesen gesenst, und der<br /> andere Teil gerasenmähert. Schließlich muß ich ja auch Blumen, Schmetterlinge, Bienen, Hummeln und Sonstiges zum Fotografieren haben.<br /> <br /> <br />  <br /> <br /> <br /> <br />
K
<br /> Ich mag eine Wiese auch viel lieber als reinen Rasen. Wir haben etwa 6000 m² Wiese, die aber auch gemäht wird. Allerdings nur, wenn es sein muß. Mit einer Sense kämen wir da nicht durch.<br /> Als wir das Grundstück gekauft haben, waren da meterhohe Brennesseln und anderes Unkraut. Es war ein hartes Stück Arbeit aber es hat sich gelohnt. Wir haben verschiedene Wiesenblumen und<br /> Schmetterlinge, Bienen, Hummeln, Marienkäfer und im Winter Maulwürfe und manchmal auch Wühlmäuse. Ich habe nicht das Gefühl, die Wiese weint wenn sie gemäht wird. Es ist wie bei uns Haare<br /> schneiden.<br /> <br /> <br />
Antworten
C
<br /> <br /> Naja, so kann man es auch sehen. Solange die Wiese keine Dauerwelle verlangt..... ;-)<br /> <br /> <br /> Wahrscheinlich bin ich einfach zu sensibel. Aber es ist schon etwas heftig mit dem Rasenmäher auf eine Wiese loszugehen die voller Leben ist, die summt und zirpt, über die Schmetterlinge, Bienen<br /> und andere Insekten fliegen, und die voller Farben ist, um sie dann leblos und eintönig zurück zu lassen. Für die Bewohner der Wiese muss das wie ein Krieg sein.<br /> <br /> <br /> Naja, wie gesagt: zu sensibel! ;-)<br /> <br /> <br />  <br /> <br /> <br /> <br />
K
<br /> Ich bin überzeugt, dass Pflanzen eine Seele haben! Ich unterhalte mich sogar mit meinen Pflanzen und es bewirkt etwas. Ich hatte einmal einen Ableger von der Königin der Nacht. Er wuchs nicht, er<br /> starb auch nicht ab. Ein Jahr rührte sich nichts. Dann sagte ich zu ihm: "Wenn Du in einer Woche nicht zeigst, das Du wächst, dann schmeisse ich Dich weg. Ich habe so lange gewartet, nun bist Du<br /> dran." Du wirst es nicht glauben, aber er bekam plötzlich Triebe und wurde zu einer stattlichen Pflanze. Natürlich lobte ich diese Pflanze auch. Bin ich nun verrückt? Im Frühling wenn alles<br /> sprießt, gehe ich jeden Tag über mein Grundstück und schaue nach allen Pflanzen. Mal mehr, mal weniger! Aber ich spreche mit ihnen und ich habe das Gefühl, sie danken es mir. Ein Nachbar hat einmal<br /> etliche jung gepflanzte Tannen mit seinem Rasenmäher abgemäht. Ich habe sie bedauert und fast geweint. Mindestens die Hälfte der Tannen trieben wieder aus und ich freute mich sehr darüber.<br /> <br /> <br />
Antworten
C
<br /> <br /> So etwas zu glauben macht das Leben sicher um einiges lebenswerter. Ich glaube eigentlich auch daran, aber ich verdränge es meistens lieber, da ich ja sonst fast gar nichts im Garten machen<br /> könnte.<br /> <br /> <br /> Rasenmäher sind mir übrigens ziemlich suspekt. Ich mag lieber bunt blühende Wiesen voller Insekten, besonders Schmetterlinge. Früher hat mein Vater unsrer Wiesen stückweise mit der Sense<br /> geschnitten, da fiel es nicht so auf. Irgendwann haben wir uns dann einen Rasenmäher angeschafft, und ihm damit die Arbeit abgenommen. Als ich dann aber die sterile grüne Rasenfläche sah, wäre<br /> ich gerne wieder zurück gerudert. Aber der Rest der Familie war so begeistert von den "ordentlichen" Rasenflächen dass es sehr schwierig war. Inzwischen habe ich mir so halbwegs das mähen mit und<br /> dengeln der Sense beigebracht und habe mich in so fern durchgesetzt das ein Teil der Wiesen frei wachsen darf und erst im Herbst von mir gesenst wird.<br /> <br /> <br /> (Unser Grundstück ist 4300 Qudartmeter groß, größtenteils Wiese, von der aber ein Teil von einem Bauern zur Heuerzeugung verwendet wird:)<br /> <br /> <br /> <br />
K
<br /> Ja, man sehnt sich richtig nach Farbe. Es ist alles so grau und trostlos. Die blühende Pflanze kenne ich, weiß aber nicht wie sie heißt. So weit sind wir hier leider noch nicht.<br /> Um den Apfelbaum ist es sehr schade. Das tut richtig weh! Ich verstehe Dich da sehr gut. Eine Reise mit einem Wassertropfen wäre sicher interessant und wie lange es dauert bis er wieder auf die<br /> Erde fällt? Wer weiß?<br /> <br /> <br />
Antworten
C
<br /> <br /> Ich war schon immer ein neugieriger Mensch, und habe in dieser Eigenschaft schon sehr viel gelesen und mich, soweit mein Verstand ausreichte, mit vielen Wissensgebieten beschäftigt.<br /> Wissenschaftliche, aber gerne auch alles was über die "normale" Wissenschaft hinaus geht.<br /> <br /> <br /> Viele Naturvölker, aber auch Menschen der "zivilisierten" Welt glauben daran dass auch Pflanzen eine Seele haben und z. B. genau wie wir Schmerzen empfinden können. Teilweise ist das sogar schon<br /> wissenschaftlich experimentell belegt. All dieses Wissen, und die Gedanken die ich dazu gedacht habe, haben bei mir zu einem ganz besonderem Verhätnis Pflanzen gegenüber geführt. Wer einen Garten<br /> hat ist ja immer wieder dazu gezwungen Pflanzen mit scharfen Werkzeugen zu Leibe zu rücken. Aber irgendwie ist mir dabei nie sehr wohl. Beim Rasenmähen z. B. komme ich mir ein wenig vor wie ein<br /> Massenmörder, beim Hecke schneiden, fällen oder Beschneiden eines Baumes geht es mir ähnlich. Und meinen guten alten Apfelbaum würde ich am liebsten feierlich bestatten, statt ihn zu Brennholz zu<br /> zersägen. Verrückt, nicht wahr? Oder etwa nicht?<br /> <br /> <br /> Naja, am Ende siegt immer wieder der Verstand. Aber ein unangenehmes Gefühl bleibt. Und so schiebe ich nun die Aufgabe, den Apfelbaum "wegzuräumen", schon einige Zeit vor mich her.<br /> <br /> <br /> <br />