Guten Morgen aus dem Krankenhaus
Sechs Uhr früh im Krankenhaus und ich bin schon gewaschen und angezogen. Bis zum Frühstück um 8.30 Uhr habe ich noch Zeit, da werde ich mich schon mal hier so allgemein für die lieben Kommentare bedanken. Einen hatte ich schon ziemlich ausführlich beantwortet, aber wie es halt so ist, als ich runtergescrollt habe um ihn abzuschicken war ich plötzlich wieder auf der Übersichtsseite und mein ganzer Text war futsch. Das Netbook ist etwas langsam, da wollte ich nicht mit Texteditor und kopieren arbeiten. Naja, man ist es ja gewohnt.
So wirklich schwer gehabt haben wir es ja nicht (Uli), es gibt hier wesentlich Schlimmeres. Ich würde es als extrem unangenehm bezeichen. Dabei war, und ist noch ein wenig, der aufgeblähte Bauch der sich durch die OP eingestellt hat. Ansonsten hielten sich die Schmerzen in Grenzen.
Meine Kondition werde ich mir sicher schnell zurückholen (Katharina), sicher schon in der Reha. Ich mußte in einem Antrag dazu auch schreiben was ich mir von der Reha erhoffe und da habe ich es unter anderem als Ziel angegeben. Das wird also schon werden. Wahrscheinlich bin ich am Ende sportlicher als zuvor.
So eine Art Beistelltisch gibt es ja hier (BG), da isst man ja auch von wenn man Bettlägerig ist. Aber am bequemsten ist es doch wenn man das Netbook auf dem Schoß, bzw. den Beinen hat.
Alles in Allem ist es mir hier also nicht allzu schlecht ergangen, und nun kann ich mich daran machen meine neues Leben ohne das entfernte Körperteil einzurichten. Mal sehen wie es wird. Ich bin ja nicht alleine bei dieser Aufgabe.
Meine Frau ist inzwischen eine perfekte S und U-Bahn-Fahrerin geworden. Ab heute muss sie eine andere Strecke fahren, denn natürlich wird genau zum jetztigen Zeitpunkt die normale Strecke wegen Bauarbeiten gesperrt und eine komplizierte Umgehung eingerichtet. Aber die Umgehung braucht sie nicht, sie fährt einfach mit dem Auto einen anderen Startpunkt an, wo sie auch gut parken kann. Mit dem Auto direkt hierhin fahren macht sie nicht so gerne, weder durch den Grossstadtverkehr, noch über die Autobahn. So ist es ja auch viel bequemer.
Ja, gleich geht es los mit den letzten Aktivitäten. Wahrscheinlich ziemlich zähflüssig, wie es halt so ist im Krankenhaus. Aber ich habe ja Zeit, und gerade nichts anderes vor. Heute Abend sieht es bestimmt schon ganz anders aus, und morgen.....
Ich verabschiede mich jetzt erst mal, mit vielen Grüßen an alle und besonders an meine Liebste, wenn sie dann ausgeschlafen (oder abgebrochen) hat.