Spaziergang in die Dunkelheit
Mein Spaziergang ging nach der Fotosession an der Kirche noch weiter. Allerdings stand die Sonne nun schon sehr tief und tauchte die Landschaft in ein warmes Licht. Der schnurgerade Weg ist eine ehemalige Schienenbusstrecke, die nun als Rad- und Fußweg genutzt wird.
Jetzt wurde es aber rasch dunkel, gerade eben konnte ich noch den Abglanz der Sonne in einem Fenster erwischen.
Und dann war die Sonne weg. Eigentlich sollte es ja jetzt mit dem Fotografieren vorbei sein. Aber da Digitalfotos ja nichts kosten und ich sowieso in der Probierphase bin habe ich halt fleißig weiter fotografiert. Zum Beispiel vom Radweg aus, der sich hier tief ins Land schneidet, hangaufwärts die Silhouetten von Bäumen.
Oder einen Strommasten gegen den Abendhimmel
Mittlerweile war es schon ziemlich dunkel. Trotzdem versuchte ich eine Landschaftsaufnahme.
Trotz der Dunkelheit war es noch nicht sehr spät, und so waren noch viele Spaziergänger unterwegs, die den im Dunkeln herum fotografierenden Cebulon etwas merkwürdig ansahen. Selbst im Wald, wo ich eine Blitzfotografie versuchte, war einiges los.
Nachdem ich den Wald durchquert hatte versuchte ich mich noch mal an Landschaftsaufnah- men. Mittlerweile war es schon "schwärzeste Nacht"! Eine ältere Dame, die mit ihrem Hund vorbei kam, murmelte etwas in dem der Begriff Fotografieren vorkam. Leider habe ich mehr nicht verstanden. ;-)
Sogar ein Pferd, das im Licht einer Gaslaterne auf der Weide stand, schien etwas irritiert zu sein, als ich es kurzerhand zum Motiv erklärte.
Schnell noch die Gaslaterne fotografiert, die diese Scene beleuchtet hatte, dann war dieser ausgedehnte Spaziergang beendet.
Nun hatte ich es eilig nach Hause zu kommen, denn ich vermutete das meine Frau, die zu ihrer Mutter gefahren war, schon längst wieder da wäre und auf micht wartete. Aber ich hatte Glück, sie war noch nicht da und kam erst kurz nach mir wieder zu Hause an. Und so konnte ich sie vorwurfsvoll "Hermtreiberin" nennen! ;-)
