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Alles Mögliche und Unmögliche von Cebulon

Von wegen Kumpel!

10. September 2011 , Geschrieben von Cebulon Veröffentlicht in #Alltagserlebnisse

 

Gestern wollte ich mal so richtig was schaffen, hauptsächlich auf dem ganzen Grundstück die Wiesen mähen. Aber dann habe ich geschlafen, von Mittags bis heute Morgen um 10.00 Uhr mit kurzen Unterbrechungen. Schuld daran war einer meiner "Kumpels". Nun ja, nicht gerade eine Lehmwespe, sondern einer ihrer Verwandten.

 

Shears tnbNachdem ich mich Urlaubs-gemäß erst mal ausgeschlafen und gemüt- lich gefrühstückt hatte, wollte ich nun mit dem Mähen beginnen. Aller- dings mußte ich feststellen dass das Gras klatschnass war, es hatte wohl über Nacht geregnet. Also schwenkte ich kurzer Hand um, an Arbeit mangelt es ja nie. Der Garten meiner Mutter ist nur von drei Seiten umzäunt, unten wird er von einer Hecke begrenzt. Und diese Hecke hatte schon länger einen gründlichen Schnitt nötig. Also holte ich eine Leiter, dazu das entsprechende Werkzeug und legte los.

 

Es war nicht ganz leicht da erst mal einen Grund rein zu bringen. Die Hecke besteht aus verschiedensten Gewächsen, in unterschiedlichen Wuchsstufen. Die Heckenschere alleine reichte da nicht aus, da muß- te auch schon mal eine Baumschere oder sogar eine Säge ran. Aber schließlich hatte ich doch einen Anfang geschafft.

 

Beinahe jedenfalls. Denn, diese Seite der Hecke endet in einem Wildwuchsstreifen zwischen unserem und dem Nachbargrundstück. Dieser Streifen war mal ein Zufahrtsweg zur Wiese eines Bauern im Hinterland, wird aber schon ewig nicht mehr benutzt und auch nicht mehr gepflegt. So haben ihn nun einige Buschgewächse, aber hauptsächlich Brennnesseln erobert. Da durch mußte ich mir nun einen Weg schaffen, um zu meiner Hecke zu gelangen und sie von der Stirnseite her zu beschneiden.

 

Ich holte mir also eine Sense und legte los. Aber schon nach den ersten Schnitten spürte ich einen brennenden Stich am Arm, war für einen Moment verdutzt und orientierungslos, aber ein bedrohliches Summen riss mich schnell aus meiner momentanen Starre und veranlasste mich zu einem, sicher sehenswertem, Blitzstart.

 

wespe

Aus sicherer Entfernung konnte ich nun, da wo ich gerade noch gestanden hatte, einen böse summenden Wespenschwarm kreisen sehen. Ein wahres Wunder das ich da nur einen Stich erwischt hatte. Ich trug ja, dem warmen und etwas schwülem Wetter gemäß, ein Tshirt und so waren z. B. meine Arme einem Angriff schutzlos ausgesetzt.

 

Nun ja, ich bin ja kein Weichei. Ich hatte früher schon Wespenstiche erwischt. Das war nie sehr angenehm, aber allergische Reaktionen hatte ich noch nie. Also ließ ich mir den Stich im Haus verarzten und ging wieder hinaus um mein Werk an der Hecke, jedenfalls im Wespenfreien Bereich fort zu führen.

 

Aber ich spürte schon bald das mir irgendwie "nicht so richtig" war. Meine Bewegungen waren fahrig, meine Hände zitterten. Ich hatte das Gefühl nicht mehr richtig Luft zu bekommen. In meinem Mund hatte ich plötzlich unter der Zunge eine Schwellung. Mein Gesicht fühlte sich taub an. Ein Finger, den ich mir vor Wochen in einer Tür eingeklemmt hatte, was aber inzwi- schen längst vergessen war, wurde wieder dick und prall und spannte. Kurz gesagt, mir ging es besch.........eiden!

 

Also räumte ich mein Werkzeug zusammen und begab mich schnell ins Haus um meine Frau abzufangen. Die wollte nämlich mit der Tochter zum Friseur. Dieser Plan wurde nun kurzfristig geändert, und so fuhr sie, zum dritten Mal in diesem Jahr, mit mir zur Ambulanz ins Kranken- haus.

 

ARZTDa mußte ich auch gar nicht lange warten. Ruckzuck lag ich auf der Liege, der Arzt war da und verpaßte mir eine Kortison- und eine Antiallergie-Spritze. Dazu gab es den Hinweis das diese Spritzen mich ein wenig müde machen könnten. Nachdem er auch den Stich am Arm versorgt hatte, gab er meiner Frau einige Behandlungshinweise. Passende Medikamente zur Behandlung des Stiches hatten wir schon da, also mußten wir nicht mehr zur Apotheke. Für den Fall das sich bei mir noch negative Reaktionen auf die Spritze einstellten, musste ich noch eine halbe Stunde warten. Dann konnten wir, nach einem abschließendem Gespräch mit dem Arzt, nach Hause fahren.

 

Ich war schon im Auto sehr müde. Normalerweise bin ich ja durch meine Wechselschichtclipart slapen animaatjes-117 schlaf- gestört und schlafe nur schlecht ein, aber jetzt hätte ich im Sitzen schlafen können. Zuhause angelangt schaffte ich es auch gerade noch zur Couch wo ich in einen Wechsel von Schlafen, Dämmern und kurzen Wachphasen fiel. Zu den Mahlzeiten, oder wenn meine Frau meinen Arm neu versorgte, schaffte ich es wach zu bleiben, war aber kurz danach wieder weg. Am Abend wechselte ich ins Bett, wo ich bis morgens um ca. 10.00 Uhr durch- schlief.

 

Tja und nun sitze ich hier und führe mir mein Abenteuer schreibender Weise noch mal vor die Augen. Irgendwie fühle ich mich noch ein wenig dumpf im Kopf und träge. Ich hoffe das sieht man meinem Schreibstil nicht an!? Ich glaube ich werde jetzt mal eine heiße Dusche nehmen und dann das Ganze noch mal überlesen!

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<br /> Hallo Hans,<br /> ich habe das alles gelesen. Das war wie bei Goethes Zauberlehrling, wo aus einem Besen immer mehr wurden. So habt Ihr zwei, die Katharina und Du, theoretisch fast ein Krankenhaus gefüllt. Letztlich<br /> habt Ihr dann festgestellt, dass die Ärzte um ihr wohlverdientes Honorar geprellt werden. Wer macht das? Vielleicht die Kassenärztlichen Vereinigungen?<br /> Naja. Ich denke, wer so viel schreiben kann, dem muss es doch wieder gut gehen. Oder?<br /> Liebe Grüße, Xammi<br /> <br /> <br />
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C
<br /> <br /> Ja doch, geht mir wieder ganz gut. Außer: Viel Arbeit und wenig Zeit! Gleich geht es schon wieder zur Nachtschicht!<br /> <br /> <br /> <br />
K
<br /> Dann frage ich mich, warum bezahlen wir so hohe Beiträge? Wohin fließt das Geld?<br /> Vielleicht sind das die Betriebsrenten der Krankenkassen und deren Vorstände? Oder bekommen die da oben einfach zuviel Geld?<br /> Liegt es an den Krankenkassen oder doch an den Ärzten? Wahrscheinlich sind die so verfilzt, dass beide verdienen! Natürlich nicht die Kleinen, die Großen machen solche Geschäfte!<br /> <br /> <br />
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C
<br /> <br /> Ich weiß leider auch nicht wer da eigentlich das dicke Geld kassiert. Jedenfalls sieht es fast so aus als ob ich besser dran gewesen wäre  wenn ich mir die Krankenkasse gespart, und meine<br /> Rechnungen direkt bezahlt hätte.<br /> <br /> <br /> <br />
K
<br /> Mich hat es schon geschockt, dass er mir sechs gesunde Zähne ziehen wollte! Das ist doch pervers! Dem gehört das Handwerk gelegt. So etwas habe ich nirgendwo erlebt. Ich habe ja zum Glück jetzt<br /> einen guten Zahnarzt und dem vertraue ich auch. Dem geht es nicht nur um´s Geld verdienen.<br /> <br /> <br />
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C
<br /> <br /> Ja, manche Zahnärzte sind Gangster. Aber... ...ich habe jetzt meine Zugangsdaten von der Krankenkasse bekommen. Da konnte ich mal schauen was die Krankenkasse alles für mich bezahlt hat. Ich<br /> hätte ja nicht gedacht das die Ärzte sooooo wenig bekommen. Nächstes Mal nehme ich meiner Ärztin ein Butterbrot mit, damit sie nicht verhungert! ;-)<br /> <br /> <br /> <br />
K
<br /> Mein erster Versuch hier beim Zahnarzt, sechs Zähne Ziehen, Implantate und dazu eine hohen Kostenvoranschlag. Ich habe mir einen anderen Zahnarzt gesucht.<br /> <br /> Früher hatte ich eine Brille für die Ferne, die brauche ich nicht mehr aber dafür manchmal eine Brille zum Lesen. An Lasern denke ich nicht und solange es mit Brille geht, lass ich das auch nicht<br /> machen. Eine OP ist eben immer ein Risiko! Oft geht es gut aber manchmal auch daneben.<br /> <br /> <br />
Antworten
C
<br /> <br /> Ja, das stimmt und ist auch das was mich abhält. Ohne Brille kann ich zwar gar nicht mehr lesen oder computern, aber lasern? Lieber nicht!<br /> <br /> <br /> Meine Mutter hatte auch mal bei ihrem Zahnarzt so eine Horrorrechnung. Sie hat sich da verabschiedet, ist zu meiner Zahnärztin gewechselt und hat da ihre Zähne für 10 Euro Praxisgebühr repariert<br /> bekommen.<br /> <br /> <br /> <br />
K
<br /> Ich hatte auch mal einen Orthopäden, der mehrere Behandlungszimmer hatte. Aber er nahm sich Zeit und ich würde immer wieder zu ihm gehen wenn er nicht so weit weg wäre. Er hat mich sogar vor einer<br /> Operation bewahrt und dafür bin ich ihm heute noch dankbar.<br /> <br /> So wie Du es beschreibst, so hatte ich mal einen Zahnarzt. Mein Zahnarzt ging in den Ruhestand und der Nachfolger hat gleich noch zwei Behandlungszimmer dazu gebaut. Ich war nur einmal dort und<br /> dann nie wieder! Hier haben wir jetzt einen guten Zahnarzt in Stralsund gefunden. Sind allerdings über 100 km weit weg. Egal, die ich hier erlebt habe, da gehe ich nie wieder hin. Selbst bei<br /> Schmerzen sollte diese Fahrt noch überstanden werden. Ist schon schlimm wenn man keinen guten Arzt oder Zahnarzt findet.<br /> <br /> <br />
Antworten
C
<br /> <br /> Ja, das stimmt ungedingt. Gerade bei Zahnärzten habe ich es erlebt das sie den Mund eines Patienten als Goldgrube ansehen. Man geht im Extrenfall einfach nur zur Kontrolle hin und kommt mit einem<br /> Kostenvoranschlag wieder heraus, auf dem eine Summe steht die 3 - 4 Stellen vor dem Komma hat. Beim Zahnarzt kann man echt arm werden. Da bin ich froh das ich eine Zahnärztinhabe die anscheinend<br /> kein Geld verdienen will. Was nicht sein muß, das macht sie auch nicht. Und wenn mal größere Maßnahmen erforderlich sind versucht sie es so billig wie möglich zu machen. Aber es muß schon einiges<br /> passieren, das sie einen Zahn nicht noch repariert, bevor sie ihn endgültig aufgibt.<br /> <br /> <br /> Mit meiner Hausärztin bin ich auch zufrieden, nur merkt man halt den Zeitdruck unter dem sie steht. Man muß sich heutzutage halt selbst um die Gesundheit kümmern, und den Arzt als Helfer und<br /> Berater ansehen.<br /> <br /> <br /> Richtig schlimm wird es schon mal bei Spezialisten. Wie eben Orthopäden schon mal. Zur Zeit drücke ich mich gerade vor einem Besuch beim Augenarzt. Das hätte ich vielleicht mal nötig, aber da ich<br /> gehört und gelesen habe das die Augenärzte ihre Patienten, zwecks Geld verdienens, vollautomatisch zum Lasern schicken habe ich da ein wenig Angst. Ich bin nicht so ganz davon überzeugt, und vor<br /> allem nicht davon das alle die Lasern das auch wirklich können. Wenn sich z. B. ein Augenarzt selbst so eine Apparatur angeschafft hat und nun alle Patienten da durchschleust um das Gerät zu<br /> bezahlen ist mir das sehr verdächtig.<br /> <br /> <br /> Obwohl es ja die Erfüllung eines Traumes wäre ohne Brille wieder normal sehen zu können.<br /> <br /> <br /> <br />