Kühlschrank-Disaster
Gestern war es heiß! Sehr heiß sogar! Und ich mußte zur Mittagschicht!
Als Reparatur-Elektriker in einem Stahlwerk hat man im wahrsten Sinne des Wortes einen heissen Job! Da wo der Stahl gekocht und bearbeitet wird ist es immer sehr heiß, und wenn dann noch die Außentemperaturen in höchste Höhen klettern wird es schon mal extrem.
Um da nicht schlapp zu machen muß man schon, fast wie ein Profi-Sportler, auf die Ernährung und ständige Flüssigkeitszufuhr achten. Hunger auf etwas "Solides" hat man ja nicht wirklich bei solch einer extremen Hitze, also packte ich nur eine Schnitte Brot, aber dafür jede Menge, in mundgerechte Stücke geschnittenes, Obst in meine Butterbrotdose.
Die stellte ich dann auf dem Werk gleich in einen unserer drei Kühlschränke, damit ich den Inhalt, über die Schicht verteilt, kühl und frisch genießen konnte.
Dann kam es natürlich wie es kommen mußte. Statt dass es an so einem heißen Tag mal etwas ruhiger wäre, war natürlich die Hölle los. So dauerte es ca. 4 Stunden bis ich mal wieder in die Nähe des Kühlschranks kam, und als es dann soweit war, fühlte ich mich in etwa so als hätte ich ohne Wasservorräte die Sahara durchquert.
Nach einigen kräftigen Schlucken aus der Wasserflasche öffnete ich den Kühlschrank um mich über meine frisches, kühles Obst her zu machen... ...und stand vor dem Nichts. Irgend ein ***** von der vorherigen Schicht war wohl gedanklich schon im Wochenende, und hatte statt seiner geleerten meine gefüllte Butterbrotdose mit nach Hause genommen.
Das wurde eine harte Schicht, die ich wohl nur dank eines, vom Kollegen gespendeten, Butterbrotes überstanden habe. Aber eines weiß ich: Am Montag gibt es beim Schichtwechsel ein paar sehr deutliche Worte zu sprechen!